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SERVICE > FAQ |
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Glukose
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Warum habe ich bei zwei aufeinander folgenden Messungen unterschiedliche Werte?
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Dies ist völlig normal. Die Herstellung der Teststreifen erfolgt gemäß exakten Norm-Vorgaben. Durch die Verwendung eines Bioenzyms kann es, wie bei allen biologischen Stoffen, zu kleinsten Schwankungen kommen, die aber innerhalb besagter Norm liegen. Zur Sicherheit werden die Beurer Teststreifen zusätzlich im Labor kontrolliert. Das gewährt optimale Voraussetzungen für einen sicheren Messwert.
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Warum misst mein Arzt mit seinem Gerät einen anderen Wert als ich mit meinem Gerät, obwohl wir gleichzeitig gemessen haben?
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Der Arzt wird in der Regel die Blutprobe für den Blutzucker aus der Armvene entnehmen. Die Selbstmessung erfolgt aber an der Fingerbeere. Unterschiedliche Blutentnahme-Orte ergeben unterschiedliche Werte.
Bitte lesen Sie hierzu auch die Information zur vorhergehenden Frage.
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Welche Richtwerte gibt es?
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In der folgenden Aufstellung finden Sie Blutzuckerwerte von Personen ohne Diabetes für den Vergleich mit Ihren eigenen Messwerten:
Tageszeit Blutzucker-Bereich ohne Diabetes
Vor dem Frühstück 70 bis 105 mg/dL (3,9 und 5,8 mmol/L)
Vor dem Mittagessen 70 bis 110 mg/dL (3,9 und 6,1 mmol/L)
1 Stunde nach den Mahlzeiten Unter 160 mg/dL (8,9 mmol/L)
2 Stunden nach den Mahlzeiten Unter 120 mg/dL (6,7 mmol/L)
Zwischen 2 und 4 Uhr nachts Über 70 mg/dL (3,9 mmol/L)
Quelle: Krall, L.P. and Beaser, R.S : Joslin Diabetes Manual. Philadelphia: Lea and Febiger (1989) |
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Warum muss mein Gerät codiert werden?
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Um die Schwankungen bei der Herstellung der Teststreifen auszugleichen, sind auf den Teststreifendöschen Code-Nummern aufgedruckt. Damit das Gerät mit den Teststreifen einwandfrei zusammenarbeiten kann, ist es wichtig diesen Code vor Anbruch einer neuen Teststreifendose am Gerät einzustellen. Die Nummern-Angaben auf der Teststreifendose muss dann mit der Nummer auf dem Gerätedisplay übereinstimmen. Der Vorgang ist sehr einfach und in der Gebrauchsanweisung genau beschrieben.
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Wann sollte ich meinen Blutzucker messen?
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Typ 1 Diabetiker messen grundsätzlich vor dem Essen, vor dem Schlafengehen und zusätzlich bei körperlichen Anstrengungen. Sie haben genaue, auf ihre Lebensumstände abgestimmte Arzt-Anweisungen.
Typ 2 Diabetiker messen am besten den Nüchtern-Blutzucker, da er am aussagekräftigsten ist. Dazu sollten Sie zwei Stunden vor der Messung nichts mehr gegessen haben. Ihr gemessener Wert sollte dann unter 120 mg/dl liegen. Wir empfehlen den Blutzucker zwei mal pro Woche zu kontrollieren. Im Zweifelsfall sollten Sie den Anweisungen ihres Arztes folgen.
Damit Sie vergleichbare Werte erhalten, messen Sie immer in der gleichen Art und Weise.
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Warum darf ich nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit meine Teststreifen und Kontrolllösung nicht mehr verwenden?
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Die Teststreifen aber auch die Kontrolllösung bestehen zum Teil aus biologischen Substanzen, die einer Mindesthaltbarkeit unterliegen. Nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit lässt die Genauigkeit der gemessenen Werte nach. Außerdem sind angebrochene Teststreifen und Kontrolllösungen nur innerhalb von 3 Monaten (nach Anbruch) zu verwenden.
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Wie bzw. wo soll ich mein Gerät aufbewahren?
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Gerät und Zubehör sind Temperatur- und Feuchtigkeitsempfindlich:
Bitte beachten Sie folgende Lagerbedingungen:
Temperatur +2 bis +30 °C
Feuchtigkeit 10 bis 85 % relative Luftfeuchte
Legen Sie das Zubehör auf keinen Fall in den Kühlschrank. Lassen Sie Ihr Messgerät und Zubehör nicht im Auto liegen und setzen Sie es keiner langen Sonnenstrahlung aus.
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Bei welchen Temperaturen funktioniert mein Messgerät?
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Die Betriebstemperatur liegt bei +10 bis +40 °C und einer relativen Luftfeuchte von 10 bis 85 %.
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Blutdruck
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Ist das Blutdruckmessgerät auch bei Herz-Rhythmus-Störungen geeignet? |
Alle Beurer Geräte arbeiten mit oszillometrischer Messung. Bei Herzrhythmusstörungen, besonders bei Vorhofflimmern, sind
elektronische Geräte mit oszillometrischer Messung nur bedingt
geeignet. Hier muss die Blutdruckmessung mit dem Stethoskop-Gerät
(Riva-Rocci) erfolgen, da es bei elektronischen Geräten zu verfälschten
Messergebnissen kommen kann (siehe Hinweise in der Gebrauchsanleitung). |
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Müssen die Geräte regelmäßig geeicht werden? |
Entsprechend der "Betreiberverordnung für Medizinprodukte" sind
regelmäßige messtechnische Kontrollen durchzuführen, wenn das Gerät zu
gewerblichen oder wirtschaftlichen Zwecken eingesetzt wird. Auch bei
privater Benutzung empfehlen wir Ihnen eine messtechnische Kontrolle in
2-Jahres-Abständen beim Hersteller.
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Warum erhalte ich bei meinem Blutdruckmessgerät andere Werte als beim Arzt? |
Blutdruckwerte, die in der Arztpraxis vom Arzt selbst oder vom
Praxispersonal nach der standardisierten Methode nach Riva-Rocci durch
Hören der sog. Korotkoff-Geräusche gemessen werden, sind meist etwas
höher als die durch Selbstmessung in entspannter häuslicher Atmosphäre
gewonnenen Blutdruckwerte. Man spricht von einer "Praxis-" oder
"Weißkittel-Hypertonie". Menschen, die unter dem Stress der
Alltagsbedingungen erhöhte Blutdruckwerte haben, können unter den
Ruhebedingungen beim Arzt normale Werte aufweisen. Hier spricht man von
"Praxis-Normotonie".
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Warum erhält man bei zwei aufeinander folgenden Messungen unterschiedliche Werte? |
Blutdruck und Puls sind von vielen Faktoren abhängig, die auch kurzfristig Einfluss nehmen können:
- Körperliche Einflüsse
- Geistige Einflüsse
- Körperliche Bewegung
- Muskelspannung
- Sprechen
- Erregung
- Lärm etc.
Ferner ist die Art der Durchführung der Messung relevant:
- Manschette wurde zu eng / zu locker angelegt
- Manschette befindet sich nicht auf Herzhöhe
- Zu kurze Pause zwischen zwei Messungen
- Keine optische oder akustische Abschottung des Probanten
Natürlich kommen auch Gerätetoleranzen zum Tragen. Bei Geräten mit
Manometer (Druckmesser) kommt zusätzlich der Paralaxefehler (Ablesefehler) dazu. |
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Warum gibt es Messunterschiede zwischen Messungen an Oberarm und Handgelenk? |
Die Handgelenksmessung muss so erfolgen, dass sich das Handgelenk auf
Herzhöhe befindet. Wird der Arm in sitzender Stellung zum Beispiel
flach auf den Tisch gelegt, wird der Blutdruck um ca. 7-8 mmHg
überschätzt, weil eine Differenz zur Herzhöhe besteht (1,5 cm
entsprechen 1 mmHg).
Fehlerhafte Messergebnisse entstehen bei der Handgelenksmessung
auch bei Herzrhythmusstörungen und Veränderungen der Arterien im
Handgelenk (z.B. altersbedingt). Insbesondere bei älteren Menschen
können somit Handgelenksgeräte möglicherweise ungenaue Ergebnisse
ermitteln. Die Arterien am Oberarm sind nicht so sensitiv bezüglich
solcher Einflüsse. Daher sind gelegentliche Vergleichsmessungen am
Oberarm empfehlenswert
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Was sind die Richtwerte für Systole und Diastole? |
Altersunabhängig gelten laut Hochdruckliga für normalen Blutdruck:
- Oberere Grenzwerte: Systole 140 mmHg / Diastole 90 mmHg
- Idealwerte: Systole 120 mmHg / Diastole 80 mmHg
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Wie lange sollte man zwischen 2 Messungen warten? |
Vor jeder Messung und zwischen aufeinanderfolgenden Messungen sollte mindestens eine Pause von 5 Minuten eingelegt werden.
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Fieber
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Warum erhalte ich bei der Fiebermessung mit dem Ohr- bzw. Stirnthermometer andere Werte als bei rektaler Messung?
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Die unterschiedlichen Thermometer eignen sich zur Messung der Körpertemperatur an unterschiedlichen Körperstellen.
Stirnthermometer: Messung nur an der Stirn; Ohrthermometer: Messung nur im Ohr; Stabthermometer: rektale Messung (im After), axiale (unter der Achsel) oder orale Messung (im Mund).
Je nach Körperstelle, an welcher gemessen wird, schwankt der Temperaturwert. Die Abweichung kann bei Gesunden an
unterschiedlichen Körperstellen zwischen 0,2 °C bis 1 °C liegen. So liegt der normale Temperaturbereich bei:
- der Stirntemperatur – gemessen mit einem Stirnthermometer: 35,8 °C bis 37,6 °C
- der Ohrtemperatur – gemessen mit einem Ohrthermometer: 36,0 °C bis 37,8 °C
- rektal gemessene Temperatur – gemessen mit einem konventionellen Thermometer: 36,3 °C bis 37,8 °C
- oral gemessener Temperatur – gemessen mit einem konventionellen Thermometer: 36,0 °C bis 37,4 °C
Beurer-Tipp:
Mit unterschiedlichen Thermometern gemessene Temperaturen können nicht miteinander verglichen werden. Geben Sie deshalb Ihrem Arzt an bzw. berücksichtigen Sie bei einer Selbstdiagnose, mit welchem Thermometer Sie die Körpertemperatur an welchem Ort gemessen haben.
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Mit welchen Einflussfaktoren muss man bei der Temperaturmessung bei einem gesunden Menschen rechnen?
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Die Temperatur eines gesunden Menschen wird von folgenden Faktoren beeinflusst:
- dem individuellen, personenabhängigen Stoffwechsel
- dem Alter (die Körpertemperatur ist bei Säuglingen und Kleinkindern höher und sinkt mit zunehmenden Alter. Bei Kindern treten höhere Temperaturschwankungen schneller und häufiger auf.)
- von der Kleidung
- von der Außentemperatur
- von der Tageszeit (morgens ist die Körpertemperatur niedriger und steigt im Laufe des Tages zum Abend an)
- von der vorausgegangenen körperlichen und, mit geringeren Einfluss, auch mentalen Aktivität
Beurer-Tipp:
Die Temperaturmessung liefert einen Messwert, der Auskunft über die aktuelle Körpertemperatur eines Menschen gibt. Sollten Sie sich unsicher sein in der Interpretation der Ergebnisse oder treten abnormale Werte (z.B. Fieber) auf, sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden. Dies gilt auch bei geringen Temperaturveränderungen, wenn weitere Krankheitssymptome hinzutreten, wie z.B. Unruhe / starkes Schwitzen / Hautrötung / hohe Pulsfrequenz / Kollapsneigung usw.
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